Johann Karl Friedrich Zöllner
(1834-1882)


Johann Christoph Blumhardt
erwähnt Christoph Starke in den Blättern aus Bad Boll, im Heft Nr. 8 aus 1877, auf Seite 64, zum Thema "Stern der Weisen".

Bl. bezieht sich auf die Ausführungen Starkes zu den Umständen der Geburt Jesu, zu finden Seite 55/56 im Band I seiner Synopsis, Ausgabe von 1746.


Die Seitenzahlen 22 u. 106 beziehen sich auf die neue Ausgabe der Auslegung des Evangl. Matthäi Bl. in der Reihe B-Z H, Seite 22 im Haupttext, die andere Seite wird sich im Anhang zum Haupttext wiederfinden, mit dann anderer Seitenzahl.


Starke war unter Theologen Mitte des 19. Jahrhunderts offenbar eine anerkannte "Institution", sonst hätte Bl. die Quelle ausführlicher angegeben, nicht nur einfach "man sehe in S t a r k e nach".



Mit seiner Auslegung des "Sterns der Weisen" hat sich Blumhardt in 1877 allerlei Unbill zugezogen.
Im "Erläuternden Anhang" zu den Blättern aus Bad Boll finden wir in den Gesammelten Werken, II, Bd. 5 hierzu Erläuterungen von Paul Ernst, dem langjährigen Leiter der Blumhardt-Forschungsstelle an der Baden-Württembergischen
Landesbibliothek.
Paul Ernst vermerkt zu BBB Seite 18, Spalte a auf S. 6 der Erläuterungen:
"Bls Auslegung des Sterns der Weisen, als eine Engelerscheinung in Sternform über dem Erdboden wandelnd, erschien auch 1877 im Stuttgarter Sonntagsblatt (Nr. 1) und erregte allerlei Aufsehen. Bl antwortete im Sonntagsblatt (wohl in einer der folgenden Nummern (PE ohne nähere Angabe) und in BBB 1877, Seite 64.
PE merkt auf S. 9 seiner Anmerkungen noch an: "Zur Wirkung der Antwort (auf Bl. Beitrag im Sonntagsblatt) vgl. BBB 1874, S. 325, Spalte b, 23. Zeile von unten."

Es heißt dort:

III. Fragen.

III. Fragen. 71)
Vom Abendmahl mit Ungläubigen.
A n m e r k u n g. Aus einer n e u p r e zu ß i s c h e n P r o v i n z wurden mir in einem Briefe verschiedene Fragen vorgelegt, welche ich in meinen Blättern beantworten solle. Ich kann sie in drei Fragen zusammenfassen:
1) Über das Abendmahl mit Ungläubigen,
2) über das öffentliche Sündenbekenntnis,
3) über das Joch mit Ungläubigen nach 2. Kor. 6, 14-18.
Über sämtliche Fragen rede ich eigentlich nicht gerne, weil ich fürchte, von Manchen, welche anders denken, als ich, übel darum angesehen zu werden, wenn ich sie öffentlich bespreche. So weiß ich, wie namentlich mein Aufsatz über das
L a i e n a b e n d m a h l (1873, Nr. 7 und 8, III, 5) eine sehr üble Aufnahme an manchen Orten gefunden hat, obgleich ich auch nicht ein Wort von demselben zurücknehmen kann. Über Anderes hat's auch schon Erregung und Streit gegeben.
Ich aber möchte gerne im Frieden meine Straße ziehen mit den Blättern, nach dem Wort des Apostels (Hebr. 12, 14): "Jaget nach dem Frieden gegen Jedermann, " wiederum (Röm 12, 18): "Ist's möglich, so viel an euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden."
So lange nun etwas bloß Streit ist unter Geistlichen und Predigern, lasse ich mich, wenn diese unter sich streiten, gesetzt sie wollten mich auch fragen, in nichts ein. Wenn aber das Volk anfängt, ängstlich zu werden über dieses und jenes, und Belehrung und richtige Leitung sucht, wogt's in mir, und habe ich, wenn von ihm gefragt, kein gutes Gewissen, Fragende, aus Furch, bei ihren Leitern anzustoßen, im Stiche zu lassen. Ich bemerke dies voraus, um mich auch über jenen Artikel, der die Aufschrift hatte: Aus Hessen" (1874, Nr. 9, IV, 51), um dessenwillen ich eben dort sehr hart angefochten wurde, so willkommen er anderen war, zu rechtfertigen. Ich hätte nichts geschrieben, und hätte mich in den bekannten
h e s s i s c h e n Handel nicht entfernt eingelassen, wenn ich nicht aus dem Volk heraus, und zwar mit großer Ängstlichkeit, weil viele sich nichts zu raten wußten, gefragt worden wäre. Wie damals, so ist es mir auch jetzt nicht möglich, obige Fragen unbeantwortet zu lassen.